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10 Jahre Bologna: Wo stehen wir? Konferenz am 8. Juli 2009 in Berlin Version imprimable Suggérer par mail
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Am 19. Juni 1999 wurde durch die Unterzeichnung der Erklärung zur Schaffung eines Gemeinsamen Europäischen Hochschulraums der sogenannte Bologna-Prozess angestoßen. Mittlerweile beteiligen sich 46 Staaten an diesem Prozess.

Nach 10 Jahren werden die ersten Ergebnisse sichtbar. Hochschulen haben die Struktur ihrer Studienprogramme zumindest teilweise auf das europaweite System von Bachelor und Master umgestellt und bemühen sich um die Etablierung gemeinsamer Bewertungsmaßstäbe hinsichtlich der Arbeitsleistung und der Benotung der Studierenden. Gleichzeitig treten im Zusammenhang mit dem Prozess Hindernisse und Probleme auf, die Umstellung verläuft nicht in allen Bereichen reibungslos und die Infragestellung von lokalen und nationalen Universitätstraditionen stößt teilweise auf Widerstände.

Dass der weitere Reformprozess auch durch einen intensiveren Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geprägt sein soll, lässt sich an der Zusammensetzung der Tagungsausrichter erkennnen: Eingeladen haben der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die Hochschulrektorenkonferenz und der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände. So kommen unterschiedliche Akteursgruppen, die Interesse an einer Weiterentwicklung des Prozesses haben, auf dieser Tagung zusammen, um sowohl Stärken wie auch Herausforderungen des Prozesses zu diskutieren.

Für evalux nehmen Katrin Lüth und Anne Jordan an dieser Tagung teil. Das vollständige Programm ist hier abrufbar.

 
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